Wein ist Kulturlandwirtschaft – und Gemeinschaftsprojekt.

Wenn ich durch die Weinberge spaziere, fällt mir auf, wie oft sich die Bewirtschafter schon nach wenigen Zeilen abwechseln:
Vom Genossenschaftsbetrieb über lokale Flaschen- und Fassweinwinzer bis hin zu internationalen Spitzenweingütern.

Denn Weinberge sind in Deutschland selten Monopollagen, sondern ein Mosaik aus vielen Einzelflächen. Jede Parzelle gehört jemand anderem – und doch ist alles miteinander verbunden.

Werden Flächen aufgegeben und Parzellen verbuschen, betrifft das nicht nur den Einzelnen, sondern auch die Umgebung. Ein Weinberg ist immer auch ein gemeinschaftliches Schicksal.

Dabei geht es nicht nur um den Wein selbst, sondern um die Bewahrung einer Kulturlandschaft – oftmals auch wertvolles Reservoir für Flora und Fauna.

Gleichzeitig verändert sich das Konsumverhalten: Der Weinkonsum sinkt – aus vielen unterschiedlichen Gründen.
Für mich stellt sich deshalb die Frage:

👉 Wie können wir das Kulturgut Wein neu denken?

👉 Können neue Produkte dazu beitragen, Landschaft, Handwerk, Betriebe – und damit auch Arbeitsplätze – zu erhalten?

Mit Haardt Hills möchte ich einen Beitrag leisten: Entalkoholisierte Weine, die Genuss neu interpretieren – und die Brücke schlagen zwischen Herkunft, Verantwortung und Kultur.

Foto: LGreiner-Medienagenten

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Alkoholfreier Wein ist kein Ersatz. Er ist ein Angebot.

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Natürlichkeit, die man schmeckt.